Die Entstehungsgeschichte

Der Grundstein der Stiftung Hopp-la bildet ein generationenübergreifendes Bewegungs- und Gesundheitsförderungsprojekt, welches im Rahmen einer Masterarbeit am Departement für Sport, Bewegung und Gesundheit (DSBG) der Universität Basel in Kooperation mit dem Sportamt Basel-Stadt und der Mitwirkung der Stadtgärtnerei sowie eines Geräteherstellers entstand.

 

Das Erlebnis: Die unvergesslichen „Omaferien“

Die ehemalige Sportstudentin Debora Wick liess sich von Herr Prof. Zahner’s Herzblut und von dem Virus, welchen er in seinen Vorlesungen verbreitete, anstecken. Zudem hat sie in ihrer Kindheit selbst miterlebt, was es bedeutet, wenn Jung und Alt gemeinsam aktiv sind. In den Schulferien durfte sie Oma ins Seniorenturnen begleiten, was jeweils das Highlight der „Omaferien“ war. Denn nicht nur sie, sondern besonders auch die älteren Teilnehmer freuten sich über den jungen Besuch, sodass Bewegung, Spiel und Spass, lachende Gesichter und unvergessliche Momente garantiert waren. Debora‘s persönliche Überzeugung und Motivation gekoppelt mit dem von Prof. Zahner verbreiteten Virus und nicht zuletzt Aussagen von Grosseltern wie „wäre toll, wenn man nicht nur zuschauen müsste, sondern sich selbst aktiv beteiligen könnte“, haben dazu geführt, dass sie sich entschied, im Rahmen ihrer Masterarbeit ein generationenübergreifendes Bewegungs- und Gesundheitsförderungsprojekt zu konzipieren.

 

Die Ausgangslage: Fitness im Park

Sie entschied sich für eine Projektarbeit im öffentlichen Raum und suchte den Kontakt zum Sportamt-Basel-Stadt, da dieses über viel praktische Erfahrung in der Umsetzung bewegungsförderlicher Projekte verfügt. Eine Kooperation zwischen Universität und Sportamt würde die ideale Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Praxis schaffen. Bei Peter Howald und Oliver Schwarz vom Sportamt Basel-Stadt stiess sie sofort auf offene Ohren. Denn der Grundansatz des generationenübergreifenden Bewegungs- und Gesundheitsförderungsprojekts deckt sich mit der Vision des Sportamts, die auf „…das grossartige Potential der für Jede und Jeden erfahrbaren und einzigartigen Lust und Freude an Bewegung und Sport…“ zielt. Fitnessgeräte draussen in einem Park oder auf einer Sportanlage ist überdies ein Thema, das seit mehreren Jahren an das Sportamt herangetragen wird.

 

Eine Idee mit Hintergrund: Bewegung, Spiel und Spass

Bislang fehlte es dem Sportamt jedoch sowohl an der zündenden Idee wie auch an einem aussagekräftigen Bedarfsnachweis. Genau hier setzt die Idee des generationenübergreifenden Bewegungs- und Gesundheitsförderungsprojekts an. Die Sturzprophylaxe schafft eine klar begründete Ausgangslage, die sorgfältige, differenzierte Recherche von Debora Wick und der neuartige Ansatz über Entdeckung, Spiel und Spass gewährleisten den Erfolg und die Zusammenarbeit mit Spielgeräte-Hersteller, Stadtgärtnerei, Stiftungen und Institutionen garantieren die Umsetzung. Diese Faktoren haben das Sportamt dazu bewegt, die Projektentwicklung und die Umsetzung von Beginn an zu unterstützen. So hat das DSBG und das Sportamt in Kooperation mit der Stadtgärtnerei und einem innovativen Gerätehersteller ein Konzept für einen generationenübergreifenden Spiel- und Bewegungspark sowie dessen langfristige Begleitung entwickelt. Das Konzept ist gereift und die Frage kam auf, wie sich dieses konkret in die Praxis umsetzen liesse

 

Stiftungsgründung: Ohne Geld keine Umsetzung

Auf Initiative von Martin Bisang, der einen engen Bezug zu Basel hat, wurde die Stiftung intergenerative Bewegungs- und Gesundheitsförderung gegründet. Im Namen der Stiftung sollten ab sofort Förderbeiträge für die Projektumsetzung eingereicht werden. Es zeigte sich je länger je mehr, dass die Stiftung zukünftig nicht nur der Geldgeber, sondern auch der Absender des Pilotprojekts sein sollte. Aus diesem Grund drängte sich eine Namensänderung auf, da es unmöglich gewesen wäre, mit dem Namen „intergenerative Bewegungs- und Gesundheitsförderung“ zu werben.

 

Namensänderung: Hopp-la – jetzt geht’s los

Hopp-la, Generationen in Bewegung. Hopp-la, ein Ausdruck von Überraschung, ein Ausruf, mit dem man auf etwas aufmerksam machen möchte oder eben ein Name für eine Stiftung, die insbesondere auch ältere Menschen motivieren möchte, Neues auszuprobieren, Kraft und Gleichgewicht zu trainieren, um mit Erstaunen zu erkennen, dass noch viel mehr möglich ist, als man sich zugetraut hätte: „Hopp-la, es geht ja noch!“

 

Schweizweite Multiplikation und nationales Kompetenzzentrum

Die Idee hat sofort Fahrt aufgenommen. Aus der ganzen Schweiz erreichen uns Anfragen für die Schaffung generationenverbindender Bewegungsangebote und Begegnungsplätze. Dank Gönnern und breiter Partnerschaft kann die Stiftung dieser Nachfrage nachkommen. Ein Überblick zum aktuellen Stand findet sich hier: Umsetzung.

Die Stiftung entwickelt sich nicht zuletzt aufgrund der parallel laufenden Forschungsbemühungen immer mehr zum nationalen Kompetenzzentrum für generationenverbindende Bewegungsförderung.

2013/2014

Konzeptentwicklung

Masterarbeit am DSBG
der Uni Basel

Juli 2014

Stiftungsgründung

November 2014

1. Bauetappe
Schützenmattpark Basel

Realisierung Hopp-la Geräte:
Partnertanz,
Wackelspiel,
Tanzwette

Frühling 2015

2. Bauetappe

Erweiterung Hopp-la Gerät (Geduldsfaden) und Abenteuerweg Teil 1

Mai 2015

Start Hopp-la Fit

Start des Kursangebots Hopp-la Fit im Schützenmattpark

Juni 2015

Eröffnungsfeier

Oktober 2015

Start Minimax

Start Minimax (jetzt Hopp-la Fit) im Union Basel.

Dezember 2015

3. Bauetappe

Fertigstellung Abenteuerweg (Naturnahe Balancier- und Geschicklichkeitselemente)

Dezember 2015

Bewegte Adventszeit

Erste Durchführung der
Bewegten Adventszeit

Frühling 2016

4. Bauetappe (Wasserspiel)

Mai 2016

Start Hopp-la Tandem

3 Pilotprojekte

Mai 2016

Einweihung Wasserspiel

2017 / 2018

Ausbau Hopp-la Fit /
Hopp-la Tandem

Kurse in weiteren Quartieren

April 2018

Eröffnung Hopp-la Parcours
Multiplikation

Juni 2018

Eröffnung Hopp-la Park Bühler (AR), 1. Etappe

September 2018

Pilot Hopp-la Fit Kursleiterausbildung

Februar 2019

Start Hopp-la Tandem Baar (ZG)

Mai 2019

Hopp-la Fit Kursleiterausbildung

Mai 2019

Eröffnung Hopp-la Park Laufen (BL)

Mai 2019

Eröffnung Hopp-la Park Buchs (SG)

Mai 2019

Start Hopp-la Fit Baar (ZG)

Juni 2019

Start Hopp-la Fit Cham (ZG), Lyss (BE), Buchs (SG)

Juni 2019

Eröffnung Hopp-la Park Bühler (AR), 2.+3. Etappe

August 2019

Eröffnung Hopp-la Parcours Lyss (BE)

September 2019

Jubiläumstagung zum 5 Jahres-Jubiläum

September 2019

Hopp-la Fit Kursleiterausbildung